| PLAUDEREIEN RUND UMS TIERHEIM |
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Liebe Tierfreunde und Kolumnenleser, das neue Jahr ist zwar nicht mehr ganz so „frisch“, aber ich hoffe, Sie hatten einen guten Start und Ihnen gelingt alles, was Sie sich vorgenommen haben. Ich möchte Sie noch einmal in eine „Abteilung“ der Weihnachtszeit einladen – in die Plätzchen-Backzeit. Sicher denken Sie jetzt – ich habe vorerst von all den vielen süßen Sachen genug. Das mag sein, geht mir genau so. Aber ich denke bei den Plätzchen nicht an uns, sondern an unsere Fellnasen. Weggelegt und fast vergessen, fiel mir in den ersten Januartagen ein Buch ein, welches mir meine Tochter mal geschenkt hatte: „Hundekekse selbst gemacht“. Es ist zwar nur ein dünnes Büchlein, jedoch enthält es viele interessante und wissenswerte Informationen. Beim Durchblättern und Lesen kam mir dann ganz spontan der Gedanke, warum sollte ich da nicht mal paar Plätzchen ausprobieren? Gedacht – getan. Ich war überrascht und begeistert, wie toll diese Kekse bei meinem „Tester“ Rusty ankommen. Für Leckerlis hat er ja schon immer brav Sitz gemacht oder auch Pfötchen gegeben. Für die leckeren Kekse macht er jetzt sogar Männchen. Ich schreibe Ihnen gern mal zwei der beliebten Varianten auf. Haferknäckerlis Zutaten: Zubereitung: Dann aus dieser Teigmasse drei Kugeln formen und ca. eine Stunde in die Kühlschrank legen, in der das Mehl quellen kann und dadurch magenverträglicher wird. Anschließend die Teigkugeln auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Nun kann man entweder Knäckebrot ähnliche Scheiben schneiden und mit der Gabel Löcher einstechen oder man kann auch – so mache ich es - Backförmchen zum Ausstechen benutzen. Die Haferknäckerlis kommen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und werden ca. 20 Minuten bei 200 Grad Ober- und Unterhitze gebacken. Bei Umluft habe ich festgestellt, dauert es nicht gar so lang. Ich habe mir aus einer Ausstechform mit Hilfe einer Zange einen Hundeknochen geformt (bzw. sollte man möglichst kleine Backformen verwenden, denn die Leckerlis sollen ja nicht zu groß sein). Diese Kekse sind auch ein guter Diätsnack, da sie ähnlich fettarm wie unser Knäckebrot sind. Ebenfalls lecker sind Thunfischleckerlis (gut für die Jodzufuhr der Schilddrüse). Dafür benötigt man: 1 Dose Thunfisch in eigenem Saft Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mischen (Wasser so viel, dass der Teig gut knetbar ist – nicht zu fest, aber auch nicht dünnflüssig). Aus dem Teig kann man kleine Taler (ca. die Größe eines 2 Euro Stückes) formen und diese dann etwa 20 - 25 Minuten bei 120 Grad backen, bis sie beginnen, leicht braun zu werden. Achtung! Diese Kekse machen durstig, also nicht zu viele davon geben bzw. für ausreichend Wasser sorgen. Der Thunfisch kann auch durch anderen frischen Fisch ersetzt werden. Probieren Sie diese Kekse doch einfach mal aus. Da wissen Sie, welche Zutaten verarbeitet wurden, es sind keine Konservierungsstoffe, keine Chemie usw. drinnen. Ich bin sicher, das gemeinsame Backen mit Ihrem Hund macht Spaß und vielleicht überrascht Sie Ihr Hund mit Dingen, die er vorher nie getan hat, nur um diese leckeren Kekse zu bekommen. In diesem Sinne - herzliche Grüße Ihre Tierfreundin Marion Hame Sie erreichen mich per E-Mail unter: Tierheimkolumne@aol.com
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